Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

Promotion

 


Promotionsprogramme

Allgemeine Informationen zur Betreuung von Doktorarbeiten

Diese Seite informiert allgemein über den Zulassungsprozess für Promotionen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Bitte lesen Sie diese Informationen sorgfältig, bevor Sie mich wegen einer individuellen Betreuung kontaktieren.


Forschungsbereiche / Themencluster für Doktorarbeiten

Ich betreue Doktorarbeiten in folgenden Bereichen:

  • Soziologie
  • Global and Area Studies
  • Südostasienwissenschaften

Sprachanforderungen

Sie müssen einen zertifizierten Nachweis über Sprachkenntnisse gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) erbringen.

  • Die Dissertation muss auf Deutsch oder Englisch verfasst werden.
  • Das erforderliche Niveau ist C1 (kompetente Sprachverwendung) in der Sprache der Dissertation.

Zulassungsvoraussetzungen (Allgemeine Informationen)

Der Promotionszulassungsprozess an der Humboldt-Universität zu Berlin besteht aus mehreren Schritten. Detaillierte Informationen zu den Zulassungskriterien, dem Verfahren zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse und dem vollständigen Bewerbungs- und Zulassungsverfahren finden Sie auf der Website der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät.

Das Verfahren unterscheidet sich je nach Ihrem bisherigen Abschluss:

  • Vierstufiges Verfahren für Bewerber ohne einen deutschen MA/MPhil-Abschluss
  • Dreistufiges Verfahren für Bewerber mit einem deutschen MA/MPhil-Abschluss

Zusätzliche Anforderung für Bewerber ohne deutschen MA/MPhil-Abschluss

Wenn Sie keinen MA/MPhil-Abschluss einer deutschen Universität besitzen, müssen Sie zunächst eine Bescheinigung über die Vergleichbarkeit ausländischer Hochschulqualifikationen der ZAB (Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen) einholen. Dieses Dokument ist erforderlich, bevor Sie als potenzielle Doktorandin bzw. potenzieller Doktorand anerkannt werden können.


Der Zulassungsprozess: Drei Schritte

Sobald das ZAB-Zertifikat (falls erforderlich) vorliegt, besteht der Zulassungsprozess aus drei Hauptschritten:

  1. Betreuerin bzw. Betreuer finden — Zunächst müssen Sie klären, ob Ihre gewünschte Betreuungsperson bereit und in der Lage ist, Ihr Projekt zu betreuen. Hier nehmen Sie individuell Kontakt mit mir auf (siehe unten).
  2. Fakultätszulassung — Wenn eine Einigung über die Betreuung erzielt wurde, müssen Sie sich formal für das Promotionsprogramm an der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät bewerben.
  3. Immatrikulation an der Humboldt-Universität — Nach Erhalt des Zulassungsschreibens der Fakultät müssen Sie sich innerhalb eines Monats nach Benachrichtigung als Doktorandin bzw. Doktorand immatrikulieren.

Bewerbung um eine Betreuung durch mich

Wenn Sie speziell an einer Betreuung durch mich interessiert sind, senden Sie bitte folgende Unterlagen per E-Mail an daniel.bultmann@hu-berlin.de:

Ein kombiniertes PDF mit:

  • Lebenslauf
  • Notenübersicht
  • Hochschulabschlusszeugnisse
  • ZAB-Bescheinigung (falls zutreffend)

Ein Exposé:

  • Maximal fünf Seiten
  • Auf Deutsch oder Englisch
  • Präzise und sorgfältig lektoriert

Ich werde Ihre Unterlagen prüfen. Wenn Ihr Projekt für eine Betreuung geeignet erscheint, lade ich Sie zu einem Gespräch ein — persönlich, wenn Sie in Deutschland ansässig sind, oder per Videoanruf (z.B. Skype), wenn Sie sich im Ausland befinden.

Bitte beachten Sie: Die Kontaktaufnahme mit mir und die Einreichung von Unterlagen ist nicht gleichbedeutend mit einer formellen Bewerbung für das Promotionsprogramm. Das formelle Zulassungsverfahren der Fakultät ist ein separater Schritt, der nur dann folgt, wenn wir uns auf eine Betreuung einigen.

Unvollständige Bewerbungen oder Bewerbungen, die sehr kurzfristig eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.


Zulassung zum Promotionsprogramm (Fakultätsverfahren)

Wenn wir unsere Absicht zur Betreuung Ihres Projekts bestätigen, ist der nächste Schritt das formelle Zulassungsverfahren bei der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät. Sie müssen:

  • Den FAQ-Bereich der Fakultät sorgfältig lesen.
  • Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen vorbereiten, die weitgehend denen entsprechen, die bereits bei mir eingereicht wurden. Bitte beachten Sie, dass das Exposé für die Fakultätsbewerbung nicht mehr als zwei Seiten umfassen darf.
  • Rechtzeitig einen Termin — per E-Mail, Telefon oder persönlich — mit dem Promotionsbüro vereinbaren:
    • für Soziologie: Kertin Ludwigs
    • für Global and Area Studies / Südostasienwissenschaften: Sarah Affenzeller

Aktuelle Doktorandinnen und Doktoranden

Baliña, Joaquín: „Sozialpolitik in Zeiten globaler Krisen. Eine Analyse von Maßnahmen zur Direktzahlung in MERCOSUR- und EU-Ländern während der COVID-19-Pandemie (2020–2022)"

Braun Carrasco, Fabio: „Die globale Rechte, Ungleichheit und die Widersprüche der liberalen Demokratie"

Eren, Devrim: „Intersektionale Ungleichheiten in Indiens informeller Wirtschaft"

Garcia, Felipe: „Public Management und Ungleichheit"

Hager, Sarah: „Erkenntnistheorie und Ästhetik aus dem globalen Süden"

Khun, Ratanak: „Muster antivietnamesischen Radikalismus unter kambodschanischen Eliten in den Machtfeldern, 1993 bis heute"

Paolinelli, Edoardo: „Soziologische Aspekte von Finanzinstitutionen. Funktionale Eliten in Deutschland, Italien und Argentinien"


Ehemalige Doktorandinnen und Doktoranden

Ardila, Javier: „Die Marginalisierten in Kolumbien und Deutschland"

Bateman, Andrés: „Armut, Kolonialismus und eurozentrische Theorie"

Neumann, Johanna: „Zatpwe und die Gesellschaft in Myanmar"

Voigt, Katrin: „Nationalismus der Mitte in Deutschland: Eine Analyse von Praktiken der alltäglichen (Re-)Produktion von Nation und sozialer Ungleichheit"

Wimmer, Christopher: „Mangel und Notwendigkeit. Theorie, Alltagsleben und Bewusstsein der marginalisierten Klasse in der Bundesrepublik" — verteidigt mit magna cum laude im Juni 2023. Veröffentlicht als: Christopher Wimmer. 2023. Die Marginalisierten. (Über-)Leben zwischen Mangel und Notwendigkeit. Beltz Juventa: Weinheim.