Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

13.05. Liz Frank - Contesting marginalisation

Liz Frank (Women's Leadership Centre, Namibia): ""Contesting marginalisation. A presentation on the situation and struggles of indigenous San communities and young lesbian women in Namibia"

  • Wann 13.05.2026 von 18:15 bis 19:45
  • Wo Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Invalidenstr. 118, 10115 Berlin; 4. Etage, Raum 410
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Am 13. Mai 2026 18:15 Uhr wird Liz Frank (Women's Leadership Centre, Namibia) einen Vortrag halten zum Thema

"Contesting marginalisation. A presentation on the situation and struggles of indigenous San communities and young lesbian women in Namibia".

Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein.  Der öffentliche Vortrag findet statt im Seminarraum der Afrikawissenschaften (Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Invalidenstr. 118, 10115 Berlin; 4. Etage, Raum 410, s.a. https://www.iaaw.hu-berlin.de/de/institut). 

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Kurz-Bio
Liz Frank kam durch ihren Aktivismus in der Bremer Anti-Apartheid Bewegung 1990 nach Namibia, wo sie bis 1997 die postkoloniale Bildungsreform unterstützte. 1999 wurde sie Redakteurin der feministischen Zeitschrift Sister Namibia, und von 2004 bis 2009 leitete sie die Sister Namibia Organisation. Seit 2011 arbeitet sie für das Women’s Leadership Centre in Windhoek, das mit verschiedenen Gruppen von marginalisierten Frauen und Mädchen in Namibia feministische Bildungsarbeit durchführt, u.a. mit indigenen San Frauen und Mädchen und jungen Lesben. Durch Schreib- und Fotografie Workshops, Training zu Frauen- und Menschenrechten, Publikationen und Veranstaltungen wird die kreative Stimme, das Selbstbewusstsein und die Solidarität unter den Teilnehmerinnen gefördert, sowie ihr Einstehen für ihr Rechte.

Liz war 1997 Mitgründerin der ersten namibischen lgbtq Organisation The Rainbow Project, und 2004 der panafrikanischen Coalition of African Lesbians, und unterstützte beide Organisationen über viele Jahre als Vorstandsmitglied. 2016 wurde sie mit dem Rosa Courage Preis von Gay in May Osnabrück ausgezeichnet.