Lange Nacht der Museen 2026
Programm der Mori-Ôgai-Gedenkstätte, 29. August 2026
Das diesjährige Programm der Gedenkstätte verbindet Exponat-basierte Beiträge, die sich mit Aspekten unserer Ausstellungen beschäftigen, und ein Late Night Special zum japanischen Papiertheater. Die aktuellen Ausstellungen „Zwischen den Kulturen: Mori Ōgai, 1862–1922“ und „Zeichen-Welten: Imaginäre Reisen des Illustrators Kusamori Shūichi“ sind während der Langen Nacht frei zugänglich; die Mitarbeiter:innen der Gedenkstätte beantworten Fragen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Berliner Museen und Kulturprojekte Berlin GmbH statt. Mehr Informationen finden Sie unter www.langenachtdermuseeen.berlin.
Programm
18:30 Vortrag „Berlin 1888 – die Stadt durch Ôgais Augen“
19:30 Vortrag „Die Metropolis-Erzählungen – Städte der Zukunft“
20:30 Vortrag „Berlin 1888 – die Stadt durch Ôgais Augen“
21:30 Vortrag „Die Metropolis-Erzählungen – Städte der Zukunft“
23:00 Late Night Special: Superhelden und Süßigkeiten – Japanisches Papiertheater in Berlin-Mitte
LATE NIGHT SPECIAL: Superhelden und Süßigkeiten – Japanisches Papiertheater in Berlin-Mitte
„Kamishibai“ begann als japanisches Straßentheater, das von den 1920er bis 1970er Jahren vor allem Kinder begeisterte. Es verbindet Bildkunst, Literatur und Performance auf einzigartige Weise. Die Japanologin Miya Gerlich und der Schauspieler Hiroki Mano gewähren einen vergnüglichen Einblick in die vergangene Welt dieser Unterhaltungsform.
Berlin 1888 – die Stadt durch Ôgais Augen
Der Arzt und Literat Mori Ôgai verbrachte um 1888 vier Studienjahre (u.a. bei Robert Koch) im Deutschen Kaiserreich. Seine Eindrücke hielt er in einem Tagebuch fest und verarbeitete sie in einer Erzählung, die als ein Ausgangspunkt der modernen japanischen Literatur gilt. Der Kurzvortrag bietet durch Auszüge und Fotos einen lebendigen Einblick in das Berlin der Kaiserzeit.
Die Metropolis-Erzählungen – Städte der Zukunft
Welche Perspektiven auf eine Großstadt der Zukunft gewähren unterschiedliche Metropolis-Erzählungen? Unter dem Titel „Metropolis“ erschienen ein Roman der Autorin Thea von Harbou (1925), ein Stummfilm von Fritz Lang (1927), ein Werk des „Vaters“ des Manga – Tezuka Osamu (1949) – und ein Anime von Rintarō (2001), die in diesem Kurzvortrag vorgestellt und vergleichend betrachtet werden.
Die Plätze sind begrenzt – wir bitten um frühzeitiges Erscheinen.