Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

15.12.2023: 9. Deutsch-Asiatischer Studientag Literatur- und Geisteswissenschaften

Eine gemeinsame Veranstaltung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien (Freie Universität Berlin) und der Mori-Ōgai-Gedenkstätte (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • 15.12.2023: 9. Deutsch-Asiatischer Studientag Literatur- und Geisteswissenschaften
  • 2023-12-15T09:00:00+01:00
  • 2023-12-15T18:30:00+01:00
  • Eine gemeinsame Veranstaltung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien (Freie Universität Berlin) und der Mori-Ōgai-Gedenkstätte (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Wann 15.12.2023 von 09:00 bis 18:30
  • Wo Mori-Ōgai-Gedenkstätte
  • Name des Kontakts
  • Telefon des Kontakts 030-2093 66933
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Der Studientag ist eine Kooperation zwischen der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien an der Freien Universität Berlin und der Mori-Ōgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin. Tagungsort sind die historischen Räumlichkeiten der Gedenkstätte. Die Veranstaltung bietet ein Forum zur Präsentation und Diskussion von Forschungsprojekten und -ergebnissen besonders aus den Asienwissenschaften des deutschsprachigen Bereichs und der Germanistik ostasiatischer Länder. Den Schwerpunkt bilden Beiträge zu den kulturellen und politischen Beziehungen zwischen Asien und Europa, namentlich auch aus Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie sowie Theater-, Film- und Musikwissenschaft. In diesem Sinne gehört es zu den zentralen Anliegen des Studientags, Verflechtungen und Wechselwirkungen zwischen den beiden Weltregionen nachzugehen und übergreifende Zusammenhänge zwischen den beteiligten Wissens- und Praxisfeldern herauszuarbeiten.

Organisation:
Stefan Keppler-Tasaki (The University of Tokyo)
Harald Salomon (Humboldt-Universität zu Berlin)

Beirat:
Irmela Hijiya-Kirschnereit (Freie Universität Berlin)
Henning Klöter (Humboldt-Universität zu Berlin)
Shuangzhi Li (Fudan University, Shanghai)
Ryozo Maeda (Rikkyo University, Tokyo)
Thomas Pekar (Gakushuin University, Tokyo)
Shambhavi Prakash (Jawaharlal Nehru University)
Chunjie Zhang (University of California, Davis)



Wir bitten um eine Anmeldung per E-Mail: mori-ogai@hu-berlin.de

 

Programm

Download des Programmhefts

 

9:00 Uhr
Begrüßung und Einführung

 

9:30 Uhr
Tomoki Sakata (Otto-Friedrich-Universität Bamberg): Japans Konzept des Körpers und der Seele mit Blick auf die westliche Logos-Kultur

 

10:30 Uhr
Daniel Poch (University of Hong Kong): Negotiating Aesthetic and Sexological Knowledge in Early Twentieth-Century Japan: Gender Ambiguity and Creativity in Mori Ōgai’s Literary Fiction

 

11:30 Uhr
Mittagspause

 

12:30 Uhr
Wei Jiang (Humboldt-Universität zu Berlin / Peking University): Der „Osten“ in Thomas Manns Zauberberg und in seinen Essays der 1920er Jahre

 

13:30 Uhr
Sung-hwa Kim (Hankuk University of Foreign Studies, Seoul): Die Einführung der westlichen Drucktechnik und die Verbreitung der populären Lesestoffe in der koreanischen Moderne – Materialität, Distribution und Lesepraxis von Ddakjibon

 

14:30 Uhr
Mariko Wakayama (Freie Universität Berlin): Distanzierte Unmittelbarkeit und Spiel der Spontaneität: Durs Grünbeins Haiku-Reisetagebücher

 

15:30 Uhr
Kaffeepause

 

16:00 Uhr
Daniel Brandlechner (Universität Wien): Globalisierung von Katastrophen: Tawadas transkulturelle Literatur nach Fukushima

 

17:00 Uhr
Hosung Lee (Sungkyunkwan University, Seoul): Auf der Suche nach dem anderen Zorn – Alexander Kluges kaleidoskopischer Blick auf Japan

 

18:00 Uhr
Schlussdiskussion