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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

Berliner Südostasien-Studien

(in german only!)

In dieser Serie werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Südostasien-Studien veröffentlicht. Damit sollen die Forschungsergebnisse sowohl des Seminars für Südostasien-Studien der Humboldt-Universität zu Berlin als auch anderer Experten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.


Verlag:

Berliner Südostasien-Studien / Berlin Studies on Southeast Asia
(ISSN: 1619-7593)

Herausgeber: Prof. Dr. Vincent Houben (Humboldt-Universität zu Berlin)
In Zusammenarbeit mit dem Logos Verlag, Berlin.

Bestellungen bitte über:
Logos Verlag Berlin

Inhaber: Volkhard Buchholtz
Comeniushof, Gubener Str. 47
D-10243 Berlin
Tel.: +49 (0)30 - 42 85 10 90
Verlag:

Berliner Südostasien-Studien / Berlin Studies on Southeast Asia
(ISSN: 1619-7593)

Herausgeber: Prof. Dr. Vincent Houben (Humboldt-Universität zu Berlin)
In Zusammenarbeit mit dem Logos Verlag, Berlin.

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Bislang erschienene Bände:

 

7. Nadja Charaby (2006)
Die laotisch-vietnamesischen Beziehungen. Kontinuität und Wandel

6. Heinz Schütte (2006)
Zwischen den Fronten. Deutsche und österreichische Überläufer zum Viet Minh

5. Antje Mißbach (2005)
Freiheitskämpfer oder Geschäftemacher?

4. Nguyen Quang Hung (2003)
Katholizismus in Vietnam von 1954 bis 1975

3. Pham Quang Minh (2003)
Zwischen Theorie und Praxis. Agrarpolitik in Vietnam seit 1945

2. René Hingst (2003)
Burma im Wandel. Hindernisse und Chancen einer Demokratisierung in Burma

1. Pham Hong Tung (2002)
Die Politisierung der Massen in Vietnam 1925-1939

 


 

Die laotisch-vietnamesischen Beziehungen. Kontinuität und Wandel

Nadja Charaby (2006)

Berliner Südostasien-Studien - Berlin Studies on Southeast Asia, Bd. 7
ISBN 978-3-8325-1412-9, 170 Seiten, Preis: € 40,50

 

Stichworte/keywords: internationale Beziehungen , Historiographie , Südostasien , Vietnam , Laos
Nationalstaaten denkend, basieren auf einer Struktur, die in ihrer Form erst durch den französischen Kolonialismus erzeugt wurde und die erhebliche Veränderungen der präkolonialen Machtkonstellationen des südostasiatischen Festlandes mit sich brachte. Dieser Wandel bewirkte eine Kontinuität, die möglicher Weise bis heute, allerdings in anderen Qualitäten, fortbesteht.

Das in Französisch Indochina gelegte Fundament einer laotisch-vietnamesischen Beziehung erfuhr im Laufe der folgenden Jahrhunderte diverse qualitative Veränderungen, die durch historische Brüche und politische Paradigmenwechsel, wie die Schaffung des kolonialen Indochinas, die kommunistischen Machtergreifungen in beiden Ländern und die damit verbundene übernahme der marxistisch-leninistischen Staatsideologie und der Konzeption von proletarischem und sozialistischem Internationalismus, wie dem Zusammenbruch der Sowjetunion, die Einführung markwirtschaftlicher Reformen und die Implikationen der regionalen und internationalen Integration bedingt waren. Diese historischen Brüche werden von kontinuierlichen Momenten der bilateralen Konstellation Laos-Vietnam durchzogen. Bis heute propagieren die laotische und die vietnamesische Regierung ihre traditionelle Freundschaft, obwohl die aktuellen politischen Entwicklungen in Südostasien diesen Bekundungen einen anachronistischen Charakter verleihen.

 

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Logos Verlag Berlin

Inhaber: Volkhard Buchholtz
Comeniushof, Gubener Str. 47
D-10243 Berlin
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Zwischen den Fronten. Deutsche und österreichische Überläufer zum Viet Minh

Heinz Schütte (2006)

Berliner Südostasien-Studien - Berlin Studies on Southeast Asia, Bd. 6
ISBN 3-8325-1312-4 , 381 Seiten, Preis: € 39,00

 

Borchers, der Kölner Rudy Schröder und der Wiener Ernst Frey, junge Intellektuelle, die vor dem Nationalsozialismus nach Paris flohen. Nach ihrer Internierung bei Kriegsausbruch im Herbst 1939 traten sie in die französische Fremdenlegion ein und wurden zunächst nach Nordafrika und schließlich nach Indochina expediert.

Borchers, Schröder und Frey trafen sich in einer Legionsgarnison Nordvietnams, wo sie die Realität des Kolonialismus entdeckten und eine kommunistische Zelle gründeten. Nach ersten geheimen Treffen mit Abgesandten der KP Indochinas trieben sie aus der Fremdenlegion heraus Propaganda für die antikoloniale Bewegung des Viet Minh. Mit Erklärung der Unabhängigkeit durch Ho Chi Minh desertierten sie aus der Fremdenlegion und liefen zum Viet Minh über und wurden in den folgenden Jahren mit hohen Posten betraut.

Im Zuge der Umwandlung des Viet Minh von einer alle antikolonialen Schichten umfassenden Bewegung zu einer kommunistischen Ordnung gehörten sie zu den ersten, die das Heraufkommen eines bürokratisch-totalitären Regimes signalisierten. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als in das Europa des Kalten Krieges zurückzukehren. In der DDR wurden sie zwar als antifaschistische Kämpfer gefeiert, doch gleichzeitig von der Stasi bedrängt, und schon bald gerieten sie mit der SED über Kreuz. Mit der Hoffnung auf einen Dritten Weg nach der Flucht in die BRD scheiterten sie erneut - sie blieben zeitlebens Zwischenfrontmenschen.

 

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Freiheitskämpfer oder Geschäftemacher?

Der bewaffnete Kampf der Gerakan Aceh Merdeka (GAM) unter Berücksichtigung klassischer und neuer Guerillatheorien

Antje Mißbach (2005)

Berliner Südostasien-Studien - Berlin Studies on Southeast Asia, Bd. 5
ISBN 3-8325-0789-2, 180 Seiten, Preis: € 30,00

 

Die Bewegung Freies Aceh (GAM) ist eine der ältesten Unabhängigkeitsbewegungen in Indonesien. Seit ihrer Entstehung 1976 hat sie sich in Hinblick auf ihr Gewaltpotential und ihre Größe, aber auch auf ihre inhaltlichen Ausrichtungen und strategischen Vorgehensweisen sehr verändert. Diese interne Transformation wird unter besonderer Berücksichtigung klassischer und neuer Guerillatheorien analysiert. Im Vordergrund stehen dabei die aktuellen Ereignisse seit 1998; vor allem die diplomatischen Annäherungen zwischen den drei Post-Suharto-Regierungen und den Vertretern der GAM, die Suche nach friedlichen Lösungswegen und letztlich das Scheitern der Verhandlungen, was die Ausrufung des militärischen Notstandes zur Folge hatte. Die anhaltenden bewaffneten Auseinandersetzungen haben viel Leid über die Bevölkerung in Aceh gebracht. Gleichzeitig gibt es aber auch Personenkreise, die von der kriegsähnlichen Situation sowohl unmittelbar als auch mittelfristig profitieren. Ohne ein grundsätzliches Umdenken bei den involvierten Akteuren werden einseitige Wirtschaftsinteressen und undemokratische Machtansprüche weiterhin als Haupthindernisse der Beendigung des gewalttätigen Konfliktes im Wege stehen.

 

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Katholizismus in Vietnam von 1954 bis 1975

Nguyen Quang Hung (2003)

Berliner Südostasien-Studien - Berlin Studies on Southeast Asia, Bd. 4
ISBN 3-8325-0422-2 , 397 Seiten

 

In der vorliegenden Arbeit befasst sich Nguyen Quang Hung mit den Beziehungen der vietnamesischen Katholiken zu den vietnamesischen Nationalisten im Kampf um die Unabhängigkeit des Landes im Zeitraum der Genfer Verträge bis zur vietnamesischen Vereinigung. Es wird beleuchtet, warum es für die vietnamesischen Katholiken so schwierig war, Gottesliebe und Patriotismus miteinander zu verknüpfen. Denn nicht die „traditionellen“ Beziehungen zwischen Kolonialismus und christlicher Missionierung prägten die politischen Einstellungen der vietnamesischen Katholiken – wie es während der Kolonialzeit der Fall gewesen war –, sondern nach 1954 war es vielmehr die Furcht vor dem Kommunismus.
Der Autor stützt sich auf umfangreiche Materialien und stellt die Haltung von Staat und Kirche in Nord- und Südvietnam differenziert dar. Divergenzen zwischen Theorie und Praxis in der Religionspolitik der Kommunistischen Partei Vietnams werden sowohl auf der Zentral- als auch auf der Lokalebene diskutiert.

 

 
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Zwischen Theorie und Praxis. Agrarpolitik in Vietnam seit 1945

Pham Quang Minh (2003)

Berliner Südostasien-Studien - Berlin Studies on Southeast Asia, Bd. 3
ISBN 3-8325-0216-5 , 370 Seiten, Preis: € 40,50

 

In der Zeit von 1953 bis 1956 führte die Kommunistische Partei Vietnams (KPV) eine Landreform durch, die zur Folge hatte, dass die feudalen Grundbesitzverhältnisse abgeschafft und eine grundlegende Umverteilung des Bodens vorgenommen wurden. Ende der 50er Jahre begann die KPV in Nordvietnam, die Landwirtschaft zu kollektivieren. Genau 20 Jahre später wurde diese Politik auf den südlichen Teil des Landes ausgeweitet, so dass durch die landwirtschaftliche Kollektivierung in ganz Vietnam ein Übergang vom privaten zum kollektiven Eigentumsrecht stattfand. Mitte der 80er Jahre leitete die KPV die Reformpolitik (Doi moi) ein, die das private Nutzungsrecht der Bauern theoretisch wieder anerkannte. Die schon während der Landreform der 50er Jahre häufig verwendete Parole „Land an die Bauern“ wurde damit erst zu diesem Zeitpunkt in die Tat umgesetzt. Inwieweit die Agrarpolitik der KPV die Realität im ländlichen Raum widerspiegelte und inwieweit die Vorstellungen und die Reaktionen der ländlichen Bevölkerung Einfluss auf die Formulierung der Agrarpolitik in der Führung der KPV hatten, wird in der vorliegenden Arbeit untersucht. Sowohl die „top down“- als auch die „bottom up“-Perspektive werden mittels bislang ungenutzter vietnamesischer Quellen dargestellt.

 

 
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Burma im Wandel. Hindernisse und Chancen einer Demokratisierung in Burma

René Hingst (2003)

Berliner Südostasien-Studien - Berlin Studies on Southeast Asia, Bd. 2
ISBN 3-8325-0227-0, 300 Seiten, Preis: € 40,50

 

Trotz der negativen Prominenz in Sachen Menschenrechtsverletzungen und Drogenproduktion, und trotz des immer wieder Schlagzeilen machenden Konflikts um eine Demokratisierung zwischen Militärregime und der Friedensnobelpreisträgerin Daw Aung San Suu Kyi, gilt der Vielvölkerstaat Burma/Myanmar als große Unbekannte in der Region Südostasien - sowohl in der öffentlichkeit als auch in der wissenschaftlichen Diskussion. Mit dieser Arbeit schließt Rene Hingst eine Lücke in der wissenschaftlichen Diskussion, insbesondere in der deutschsprachigen. Er erfasst die dominanten politischen Konfliktfelder in der Geschichte des modernen Burma vor und nach 1988, leuchtet ihre Ursachen, ihre Entwicklung und Dynamik aus, und stellt sie in größere theoretische Zusammenhänge. Dabei entsteht ein umfassendes Profil der wichtigsten Konfliktfelder und -parteien, das nicht nur der Wissenschaft und gegebenenfalls der Politik, sondern auch interessierten Laien die Möglichkeit eröffnet, die gegenwärtige politische Lage des Landes differenziert zu beurteilen. Das besondere Erkenntnisinteresse gilt dabei der Frage nach den Hindernissen und Chancen einer Demokratisierung in Burma, die seit den Ereignissen von 1988 nicht nur innerhalb Burmas, sondern auch international die Agenda zu dem Land dominiert. Diese Studie ist damit auch ein wichtiger Beitrag zur politikwissenschaftlichen Debatte über Transformationsprozesse in der nicht-westlichen Welt.

 

 
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Die Politisierung der Massen in Vietnam 1925-1939

Pham Hong Tung (2002)

Berliner Südostasien-Studien - Berlin Studies on Southeast Asia, Bd. 1
ISBN 3-89722-932-3, 463 Seiten, Preis: € 40,50

 

In dieser Arbeit befasst sich Pham Hong Tung mit einem sehr wichtigen Einschnitt in der neueren Geschichte Vietnams. Er weist die zentrale Bedeutung der Politisierung der Massen von 1925-1939 nach. In dieser Zeit gab es drei große Protestbewegungen, deren genauere Analyse zum Verständnis der Ereignisse von 1945 unverzichtbar ist.
Es wird gezeigt, dass die aktive Partizipation der Massen an der vietnamesischen Widerstandsbewegung auf einen langwierigen und fortschreitenden Politisierungsprozess zurückzuführen war, in dem verschiedene endogene und exogene, traditionelle und moderne Faktoren zusammengespielt haben. Die "Spontaneität", die bei den Massenprotestbewegungen zu beobachten war, sieht der Autor nicht als anarchische, organisationslose Aktionen, sondern als zielbewusste Reaktionen der politisierten Massen. Dies wird nicht nur durch die Untersuchung der Strategien verschiedener Elitegruppen bei den Massenmobilisierungen, sondern auch durch die Analyse der traditionellen und kolonialen Bezüge der vietnamesischen Revolution erläutert. Neben Archivquellen, veröffentlichten Parteidokumenten und Zeitschriftensammlungen in Vietnam wurde auch umfassende Sekundärliteratur auf Vietnamesisch, Englisch, Deutsch und Französisch verwendet.
Pham Hong Tung schließt eine Lücke in der Historiographie des modernen Vietnams und modifiziert zugleich die gängige Sichtweise dieses Teils der vietnamesischen Nationalgeschichte.

 


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