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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

04.07.: VORTRAGSREIHE ARBEITSWELTEN: "Stahlarbeiter in Kasachstan Arbeit, Ethnizität und Klasse in Temirtau"

Seit einigen Jahren hat Forschung zur Geschichte der Arbeit in Europa Konjunktur. Für Zentralasien sind diese Ansätze weniger weit verbreitet. Aber auch hier gibt es mittlerweile einige interessante Ansätze. In dieser Vortragsreihe sollen verschiedene Forschungsvorhaben zu historischen und aktuellen Aspekten der Arbeitswelt in Zentralasien vorgestellt werden.
  • 04.07.: VORTRAGSREIHE ARBEITSWELTEN: "Stahlarbeiter in Kasachstan Arbeit, Ethnizität und Klasse in Temirtau"
  • 2018-07-04T18:00:00+02:00
  • 2018-07-04T20:00:00+02:00
  • Seit einigen Jahren hat Forschung zur Geschichte der Arbeit in Europa Konjunktur. Für Zentralasien sind diese Ansätze weniger weit verbreitet. Aber auch hier gibt es mittlerweile einige interessante Ansätze. In dieser Vortragsreihe sollen verschiedene Forschungsvorhaben zu historischen und aktuellen Aspekten der Arbeitswelt in Zentralasien vorgestellt werden.
Wann 04.07.2018 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200) iCal
Wo Invalidenstraße 118, Raum 315

Vortragsreihe Arbeitswelten Sommersemester 2018   

"Stahlarbeiter in Kasachstan: Arbeit, Ethnizität und Klasse in Temirtau"

 

Referent: Tommaso Trevisani

 

Anhand  der  Geschichte  des  bedeutendsten  Stahlkonglomerats Zentralasiens, befasst   sich dieser Vortrag mit dem Wandel von Arbeit, Ethnizität und Klasse in Kasachstan.  Ehemals ein Vorzeigeprojekt sowjetischer Industrialisierung der kasachischen Steppe, geriet  Karmet  (Karagandinskiy  Metallurgicheskiy  Kombinat)  nach  dem  Ende  der Sowjetunion  in  eine  Krise,  von  der  es  sich  nach  der  Privatisierung  im  Jahr  1995  nur langsam erholte. Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf den Arbeitsbedingungen und der  Arbeitskultur  der  postsozialistischen  Jahrzehnte.  Beruhend  auf den  Ergebnissen einer   zehnmonatigen   Feldforschung in   Temirtau, wird nach den   veränderten Arbeitsweisen  und  deren  Auswirkungen auf  die  sozialen  Beziehungen  der  Arbeiter gefragt.

Tommaso Trevisani (Dr. phil. Sozialanthropologie, FU Berlin, 2008) ist Associate Professor an der Abteilung für afrikanische, asiatische und mediterrane Studien an der Universität von Neapel L'Orientale, wo er Gesellschaften und Kulturen Zentralasiens unterrichtet. Er ist Autor von Land and Power in Khorezm: Farmers, Communities, and the State in Uzbekistan’s Decollectivisation (2010) und zahlreichen Beiträgen zur Ethnologie Zentralasiens. 

 

Mittwoch 04.07.2018 um 18 Uhr c.t.
Invalidenstraße 118, Raum 315

 

Gäste sind herzlich willkommen!