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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

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02.05.: VORTRAGSREIHE ARBEITSWELTEN: Existenzsicherung durch Landwirtschaft - Wissenspraktiken von Kleinbauern im tadschikischen Zerafschantal

Seit einigen Jahren hat Forschung zur Geschichte der Arbeit in Europa Konjunktur. Für Zentralasien sind diese Ansätze weniger weit verbreitet. Aber auch hier gibt es mittlerweile einige interessante Ansätze. In dieser Vortragsreihe sollen verschiedene Forschungsvorhaben zu historischen und aktuellen Aspekten der Arbeitswelt in Zentralasien vorgestellt werden.
  • 02.05.: VORTRAGSREIHE ARBEITSWELTEN: Existenzsicherung durch Landwirtschaft - Wissenspraktiken von Kleinbauern im tadschikischen Zerafschantal
  • 2018-05-02T18:00:00+02:00
  • 2018-05-02T20:00:00+02:00
  • Seit einigen Jahren hat Forschung zur Geschichte der Arbeit in Europa Konjunktur. Für Zentralasien sind diese Ansätze weniger weit verbreitet. Aber auch hier gibt es mittlerweile einige interessante Ansätze. In dieser Vortragsreihe sollen verschiedene Forschungsvorhaben zu historischen und aktuellen Aspekten der Arbeitswelt in Zentralasien vorgestellt werden.
Wann 02.05.2018 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200) iCal
Wo Invalidenstraße 118, Raum 507

Vortragsreihe Arbeitswelten Sommersemester 2018   

Existenzsicherung durch Landwirtschaft - Wissenspraktiken von Kleinbauern im tadschikischen Zerafschantal

 

Im Zuge post‐sowjetischer Restrukturierungsprozesse wurden die kollektiven Strukturen in der Landwirtschaft weitgehend aufgelöst. Die Ergebnisse der Individualisierung fallen in Zentralasien sehr unterschiedlich aus. Am Beispiel des Zerafschantals in Nord‐Tadschikistan behandelt Andreas Mandler in diesem Vortrag rezente Entwicklungen in der landwirtschaftlichen Arbeit, Produktion und Existenzsicherung in abgelegenen Gebirgsregionen. Im Zentrum stehen die heutigen Wissenspraktiken individualisierter Kleinbauern zur Sicherstellung des Lebensunterhalts zwischen wirtschaftlicher Innovation, Ernährungssicherung und lokaler Politikgestaltung.   

 

 

Andreas Mandler studierte am Zentralasien‐Seminar der HU mit Schwerpunkt Tadschikistan und war anschließend in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, insbesondere im Bereich der landwirtschaftlichen Beratung in Asien und Afrika. Am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn erarbeitete er seine Promotionsschrift Agricultural Expertise and Knowledge Practices among Individualized Farm Households in Tajikistan.    

 

 

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