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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

Promotion in Zentralasien-Studien

Ein formales Promotionsstudium für Zentralasien-Studien existiert nicht. Promovenden und Promovendinnen können an allen Lehrveranstaltungen des Seminars teilnehmen. Der Erwerb von Leistungsnachweisen ist nur dann vorgesehen, wenn dies bei der Zulassung zum Promotionsverfahren durch individuelle Vorgaben zur Bedingung gemacht worden war. Solche Bedingungen werden i.a. vor allem an "Seiteneinsteiger" mit einem Abschluss in einem anderen Studienfach als Zentralasien-Studien gestellt.
Die Teilnahme am seminareigenen Colloquium für AbschlusskandidatInnen wird in mindestens einem Semester erwartet. Das Colloquium dient als Forum für die Diskussion von Arbeiten im Vorbereitungsstadium.

Für die allgemeine Beratung in Promotionsangelegenheiten ist das Promotionsbüro bei der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät (Frau Estermann) verantwortlich, für fachspezifische und individuelle Beratung die FachstudienberaterInnen im Zentralasien-Seminar.

Website des Promotionsbüros
 

Eine Promotion zu Zentralasien kann auch im Rahmen der Graduate School Muslim Cultures and Societies durchgeführt werden.

 

Weitere Informationen zur Promotion am IAAW finden Sie auf der Website des Instituts.

 

 

Dissertationen

 

 

Folgende Dissertationen sind gegenwärtig in Arbeit:
 

Monia Chines: Tibetan Earthquake/Chinese Disaster: Post-Earthquake Reconstruction and Revitalization at a Tibetan Pilgrimage Site in Yushu, Western China

 

Kerstin Grothmann: Konstruktion ethnischer Identität von Gesellschaften im östlichen Himalaja. Die Memba in West Siang (Arunachal Pradesh, Indien)

 

Hans-Werner Klohe: Between Buddhist Doctrine, Lineage and the Individual: Portraiture in the Himalayas, 15th - 16th Centuries

 

Reinier Langelaar: Descent Narratives in Post-Imperial Tibet. A Contextual Study of the Rlang Iha gzigs

 

Qie Maocuo: Socio-Cultural Transitions around Tsho Ngönpo ( Qinghai Hu), China's Largest Lake, North-eastern Tibetan Plateau

 

Mehrdad Saeedi: Wiederentdeckung der gemeinsamen Sprache oder Iranische Sichtweisen auf das tadschikische Persisch als nationale Varietät außerhalb Irans

 

Rebecca (Gnüchtel) Tamut: The Praxis of deliberative conflict resolution in the public sphere among the Bangni-Nyishi in Arunachal Pradesh

 

Mareike Wulff: Masken und Kostüme als materielle Kulturträger zwischen Ritualobjekt, Verkörperung von Klostergeschichte und Touristenattraktion: Vergleich zweier Fallstudien Tibetisch-Buddhistischer 'Cham Maskentänze aus Zangskar/Indien und Bhutan.

 

 

 

Abgeschlossene Arbeiten:

 

2016

Muhammad Salih Rasekh: A Study of the Turkmen Dialects of Afghanistan. Phonology – Morphology – Lexicon – Sociolinguistic Aspects

 

Just Boedeker: The Land of Unrestraint: Negotiating Baloch Groups at the Borders of Afghanistan, Iran and Pakistan

 

Kishimjan Osmonova: Experiencing Liminality: Urban Identification, Renting, and Achieving Success among the Newcomers in Astana, Kazakhstan

 

Christian Ressel: Zur Formation lokaler Gemeinschaften: Kollektive, Ideologien und Histographie in der sozialistischen Mongolei

 

Mahabat Sadyrbek: Legal Pluralism in Kyrgystan. Ethnography of Local jurisdiction and customary practices of management of trouble-cases

 

 
2015

Dorothea Christiane Biersack: "Gesundheitsaufklärung unter den Muslimen des ausgehenden Zarenreichs"
 

Lucille Lisack: Une musique contemporaine ouzbèke ? Recomposition de l'école nationale et références à l'Occident en Ouzbékistan / Eine usbekische zeitgenössische Musik? Neukomposition der nationalen Schule und westliche Referenzen in Usbekistan (co-tutelle mit EHESS Paris)


Rudolf Trapp: Die Partei und der Buddhismus. Die in Hinblick auf die Lamas und Klöster in der Äußeren Mongolei verfolgte Politik (1920 bis 1939)

 

2014

Emilia Sulek: Trading Medical Herbs in Golok, Eastern Tibet: Socio-economic Networks and Change among Pastoralists during the Post-Mao Era

 

 

 

2013

Ganchimeg Altangerel: "Der Sinn meines Lebens ist die Zukunft meiner Kinder". Lebenssituationen alleinstehender Mütter in der gegenwärtigen Mongolei

 

Jarmila Ptackova: Öffnung des Westen" (Xibu da kaifa): eine empirische Fallstudie zur Untersuchung ihrer sozioökonomischen Auswirkungen auf die Lebenswelt der tibetischen Nomaden in Amdo/Qinghai, VR China

 

Wladimir Sgibnew: Remont: the Social Production of Space in Central Asia

 

 

 

2012

Benjamin Buchholz: Die Geschichte der Loya Jirga. Über die Entwicklung der großen Ratsversammlung als politische Institution und ihre Bedeutung im Modernisierungsprozess Afghanistans

 

Thomas Loy: Cross-border Biographies. Bukharan Jewish autobiographical narrations and the Soviet experience

 

Magdalena Maria Przyjemska "In This Body and Life". The Religious and Social Significance of Hermits and Hermitages in Eastern Tibet Today and During Recent History

 

Jesko Schmoller: Career or Business. Aspirations in the Lives of Young Uzbeks

 

 

 

2010

Mingkyi Tsomo: Socio-Cultural Factors in Developing a Tibetan Public Health System

 

 

 

2009

Melanie Krebs: Zwischen Tradition und globalem Markt. Entwicklungen von Kunsthandwerk in Usbekistan und Kirgistan

 

 

 

2008 und früher

Zaynobidin Abdirashidov: Ismail Gasprinski (1851-1914) und Turkestan im frühen 20. Jahrhundert: Kommunikation - Beziehungen -Einflüsse und Wirkung.(Gefördert durch ein Stipendium der VolkswagenStiftung)

 

Jeanine Elif Dagyeli: "Gott liebt das Handwerk" Moral, Identität und religiöse Legitimierung in der mittelasiatischen Handwerks-risala

 

Olaf Günther: Die Dorboz im Ferghanatal. Erkundungen im Alltag und in der Geschichte einer Gauklerkultur

 

Diana Lange: Die Verkleinerung der Yakhautboote. Fischerkulturen in Zentral- und Südtibet im sozioökonomischen Wandel des modernen China

 

Ines Stolpe: Schule versus Nomadismus? Interdependenzen von Bildung und Migration in der modernen Mongolei.

 

C. Antonia Wilcke: Lebenswelten von Frauen in Uzbekistan.

 

Andreas Wilde: Divergenz politischer und historischer Grenzen. Regionalismus und mental mapping in Afghanistan.