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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

30. Mai: TIBET-COLLOQUIUM: „Wie Tibet nach Europa kam“

Wann 30.05.2017 von 18:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200) iCal
Wo Invalidenstraße 118, Raum 217

Dr. Diana Lange  (IAAW an der Humboldt Universität zu Berlin)

 

Im Jahr 1857 erreichte ein aus Lhasa kommender Mönch die Region Kulu im westlichen Himalaja, als die Nachricht vom “Indischen Aufstand“ ihn von einer Weitereise abhielt. Im Auftrag des damaligen Assistant Commissioner William Edmund Hay fertigte dieser Mönch eine Sammlung von Zeichnungen an, die als “Wise Collection” in der British Library endeten. Den Kern der Sammlung bilden sechs große Karten der Kategorie picture map, die den geographischen Raum zwischen Ladakh und Zentraltibet abbilden. Die Region wird als Panorama auf rund 15 Metern Länge in unterschiedlichen Maßstäben dargestellt. Die Landkarten werden ergänzt durch Abbildungen von Zeremonien, Ritualen und ethnographischen Details Tibets sowie durch umfangreiche englische und tibetische Erklärungstexte.

Diana Lange widmet sich in ihrem Habilitationsprojekt der Wissensproduktion über Tibet am Beispiel der Wise Collection. In ihrem Vortrag wird sie ihre Forschungsansätze vorstellen und das Potential der Wise Collection als historische Quelle diskutieren.

Diana Lange ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind materielle und visuelle Kultur sowie kulturelle Interaktionen mit einem regionalen Schwerpunkt auf Tibet und dem Himalaya.

 

 

Dienstag, 30. Mai 2017
18.00 Uhr
Invalidenstr. 118, Raum 217
(S-Bahn Nordbahnhof, U6 Naturkundemuseum)

 

Gäste sind herzlich willkommen!