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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

Dr. Kristina Roepstorff

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Name
Dr. Kristina Roepstorff
E-Mail
kristina.roepstorff (at) hu-berlin.de

 


 

LEHRVERANSTALTUNGEN WINTERSEMESTER 2014/15:

  • "Humanitäre Krisen in Südasien und Südostasien: Entwicklung der
    humanitären Hilfe und die Rolle der Medien"
    , M.A. Süd- und Südostasienstudien, WiSe 2014/15

   Beschreibung:

Lässt sich Humanitarismus in vielen Kulturen und Religionen finden, so bildete sich das internationale humanitäre System erst seit dem 19. Jahrhundert und im Zuge der zwei Weltkriege in Europa heraus. Vor allem im Zuge des konflikthaften Dekolonisierungsprozesses weitete sich die internationale humanitäre Hilfe auch auf Asien aus. Weniger bekannt ist, dass auch diese Länder selber humanitäre Hilfe leisteten und leisten. Damals wie heute können humanitäre Krisen als Medienereignisse massive Hilfsmaßnahmen mobilisieren. Mit einem Schwerpunkt auf humanitäre Krisen in Süd- und Südostasien wird in dem Forschungsseminar zunächst die Geschichte der humanitären Hilfe erörtert und in den Kontext von Modernisierungsprozessen gesetzt. In eigenen Forschungsarbeiten wird das komplexe Zusammenwirken von Medien und humanitärer Hilfe untersucht. Neben der Darstellung von Katastrophen in den Medien und ihrer Agenda-Setting-Funktion wird auch das Verhältnis, in dem Medien und Hilfsorganisationen stehen, diskutiert. Begriffe wie "CNN-Effekt “ und “humanitäre Diplomatie”  werden uns ebenso beschäftigen wie neueste Entwicklungen, die unter dem Stichwort "Digital Humanitarianism” zusammengefasst werden können.
 

  • "Friedensförderung und Ethnisierte Konflikte in Süd- und Südostasien: medien- und kommunikationswissenschaftliche Ansätze", B.A. Regionalstudien Asien/Afrika, WiSe 2014/15

   Beschreibung:

Ethnisierte Identitäten wird in vielen gewalttätigen Auseinandersetzungen in den Ländern Süd- und Südostasiens eine bedeutende Rolle zugeschrieben. Dabei werden auch die Medien und ihre gewaltfördernde Berichterstattung für Eskalationen zwischen Gruppen verantwortlich gemacht. Umgekehrt ist ein zunehmendes wissenschaftliches und praktisches Interesse an Medien und ihrem potenziellen Beitrag zur Konflikttransformation und nachhaltigen Friedensförderung zu verzeichnen. In diesem Seminar sollen medien- und kommunikationswissenschaftliche Ansätze zur Friedensförderung vorgestellt und anhand konkreter regionaler Fallbeispiele diskutiert werden.


  • "Abschlusscolloquium des Querschnittsbereichs Medialität und Intermedialität in den Gesellschaften Asiens und Afrikas", M.A. Süd- und Südostasienstudien & B.A. Regionalstudien Asien/Afrika, WiSe 2014/15
     
  • "Grundlagentexte zur regionalwissenschaftlichen Medienforschung", B.A. Regionalstudien Asien/Afrika, WiSe 2014/15


LEHRE 2013/2014:

  • „Medien und kommunalistische Gewalt in Süd- und Südostasien“, M.A. Süd- und Südostasienstudien, SoSe 2014
  • „Ethnisierte Identitäten und Konflikte in Nordostindien“, B.A. Regionalstudien Asien/Afrika, SoSe 2014
  • „India and its Neighbours: Foreign Policy and Contemporary Security Challenges“, M.A. Süd- und Südostasienstudien, WiSe 2013/14

 


 

Status                             Dr. Kristina Roepstorff vertritt im WiSe 2014/15
Status                             Prof. Dr. Nadja-Christina Schneider in der Lehre am IAAW

 

Sprechzeiten                 Mittwochs nach Vereinbarung
Status                            
 

  


 


CURRICULUM VITAE

Kristina Roepstorff wurde 1978 in München geboren. Sie studierte Philosophie, Ethnologie und Vergleichende Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians Universität München und absolvierte ein Masterstudium im internationalen und vergleichenden Recht an der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London. Von 2007 bis 2008 war sie als Marie Curie Fellow in Humanitarian Action and Conflict Studies am University College Dublin. Sie schrieb ihre Doktorarbeit im Fach Politikwissenschaft zum Selbstbestimmungsrecht ethnischer Minderheiten am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien der Universität Bremen. Von 2009 bis 2011 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre der Universität Erfurt und akademische Koordinatorin des International Conflict Management Programmes der Willy Brandt School of Public Policy. Im akademischen Jahr 2011/2012 forschte sie als Government of Canada Postdoctoral Research Fellow am Institute for International Studies der Simon Fraser University in Vancouver zu ethnischen Konflikten in Nordostindien. Zuletzt war sie als Gastwissenschaftlerin in der Forschungsgruppe Asien der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin tätig, wo sie zu indischer Innen- und Außenpolitik, sowie dem aktuellen Friedensprozess in Myanmar arbeitete. Sie ist Occasional Lecturer am University College Dublin (MA International Humanitarian Action) und war Lehrbeauftragte an der Simon Fraser University und der Freien Universität Berlin..

 

FORSCHUNGSINTERESSEN

  • Indische Innen- und Außenpolitik
  • Friedens- und Konfliktforschung: Konfliktanalyse, ethnische Konflikte, Friedenskonsolidierung und internationale Friedensmediation
  • Humanitäre Hilfe

 



PUBLIKATIONEN

 

Monografie

  • The Politics of Self-Determination: beyond the decolonisation process, London: Routledge, 194 Seiten, 2013.

 

Aufsätze in Sammelbänden

  • mit Raphael Susewind: Indian intervention in Afghanistan and wider pattern of governing the subcontinent's frontiers, (eingereicht).
  • Conflict Transformation and the European Experience: A Case Study of Institutional (Re-)Design in Bosnia-Herzegovina, in: Ahmar, Moonis (ed.), Conflict Transformation and the Challenge of Peace, Karachi: Royal Book Company, 2011.
  • Self-Determination as Non-Domination. A shift from government to governance from a normative perspective, in: Fisch, Jörg (ed.), Die Verteilung der Welt. Selbstbestimmung und das Selbstbestimmungsrecht der Völker. The World divided. Self-determination and the Right of Peoples to Self-determination, Schriften des Historischen Kollegs, Bd. 79, Munich: Oldenbourg Verlag, 2011.
  • Economic, Social and Cultural Rights and the Question of Justiciability: International Legal Protection of the Right to Food, in: Hoffmann-Holland, Klaus (ed.), Ethics and Human Rights in a Globalized World, Tübingen: Mohr Siebeck Verlag, 2011.
  • mit Danja Blocher: Confronting the Past, Building the Future: The Role of Post-Conflict Justice in Africa, in: Hans-Joachim Heintze and Robert C. Hudson (eds.), Different Approaches to Peace and Conflict Research, HumanitarianNet,Bilbao: Universidad de Deusto Press, 2008.

 

Artikel (Auswahl)

  • mit Anna Bernhard: Insider Mediation in Peace Processes: an untapped resource?, S+F, Sicherheit und Frieden (erscheint im Herbst 2013).
  • mit Jasmin Lorch: Myanmars Friedensprozess. Die Bedeutung föderaler Reformen und eines inklusiven Nationalen Dialogs, SWP-Aktuell 41 , Juli 2013
  • mit Christian Wagner: Indien in Aufruhr. Die Braveheart-Debatte und die Folgen für die indische Demokratie, SWP-Aktuell/18, 2013.
  • Demokratieförderung in Myanmar. Indien als Partner für diedeutsche und europäische Außenpolitik?, SWP-Aktuell/4, 2013.
  • Die Assam-Unruhen 2012: Anatomie eines Konflikts, Heinrich Böll Stiftung (online), 2012

 

Konferenzen & Vorträge (Auswahl)

  • Vortrag: Between Geostrategic Interests and Democratic Ideals: India’s Shifting Foreign Policy towards Myanmar/Burma, Internationale Konferenz ‘Promoting Democracy: What Role for the Emerging Powers? Ottawa, Herbst 2013.
  • Vortrag (Webinar): „Indien in Aufruhr. Innenpolitische Herausforderungen an die größte Demokratie der Welt“, vhs.Universität, Reihe Weltpolitik, 2013.
  • Vortrag: “Convergent or Divergent Narratives? The Securitisation of Internal Displacement among Displaced Persons and Civil Society Actors in Assam”, Research Colloquium, School for International Studies, SFU, Vancouver, 2012.
  • Discussant, Panel “Policies and Practices of Intervention in South Asia – the cases of Afghanistan and Pakistan”, WISC, Porto, Portugal, 2011.
  • Moderation, Workshop, “The Chessboard of Asia – Geopolitical Interests and Afghanistan’s Role in Regional Security”, Willy Brandt School of Public Policy, Erfurt, 2011.
  • Vortrag: “Conflict Transformation and the European Experience: A Case Study of Bosnia-Herzegovina”, Workshop: Conflict Transformation and the Challenge of Peace, Karachi University, Pakistan, 2010.
  • Vortrag, “Addressing Conflict-Induced Displacement in India: The Need for a National Policy Framework”, Workshop: Public Policy and Conflict Management, Willy Brandt School of Public Policy, Erfurt, 2010.
  • Vortrag: “Economic, Social and Cultural Rights and the Question of Justiciability: International Legal Protection of the Right to Food”, Colloquium: Ethics and Human Rights in a Globalized World, Hebrew University of Jerusalem, Israel, 2009.
  • Vortrag: “Self-Determination as Non-Domination: a shift from government to governance from a normative perspective” at Colloquium: Self-Determination and the Right of Self-Determination: Achievement of Modernity or Collective Illusion, Historisches Kolleg München, 2009.
  • Vortrag: “The Right of Self-Determination as a Right of Non-Domination”, at Conference: Beyond the Nation?: Critical Reflections on Nations and Nationalism in Uncertain Times, Queen’s University Belfast, Nordirland, 2007.