Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

16.12.2022: 8. Deutsch-Asiatischer Studientag Literatur- und Geisteswissenschaften

Eine gemeinsame Veranstaltung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien (Freie Universität Berlin) und der Mori-Ōgai-Gedenkstätte (Humboldt-Universität zu Berlin)

Der Studientag ist eine Kooperation zwischen der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien an der Freien Universität Berlin und der Mori-Ōgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin. Tagungsort sind die historischen Räumlichkeiten der Gedenkstätte. Die Veranstaltung bietet ein Forum zur Präsentation und Diskussion von Forschungsprojekten und -ergebnissen besonders aus den Asienwissenschaften des deutschsprachigen Bereichs und der Germanistik ostasiatischer Länder. Den Schwerpunkt bilden Beiträge zu den kulturellen und politischen Beziehungen zwischen Asien und Europa, namentlich auch aus Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie sowie Theater-, Film- und Musikwissenschaft. In diesem Sinne gehört es zu den zentralen Anliegen des Studientags, Verflechtungen und Wechselwirkungen zwischen den beiden Weltregionen nachzugehen und übergreifende Zusammenhänge zwischen den beteiligten Wissens- und Praxisfeldern herauszuarbeiten.

 

Organisation:
Stefan Keppler-Tasaki (The University of Tokyo)
Harald Salomon (Humboldt-Universität zu Berlin)

Beirat:
Irmela Hijiya-Kirschnereit (Freie Universität Berlin)
Henning Klöter (Humboldt-Universität zu Berlin)
Shuangzhi Li (Fudan University, Shanghai)
Ryozo Maeda (Rikkyo University, Tokyo)
Thomas Pekar (Gakushuin University, Tokyo)
Shambhavi Prakash (Jawaharlal Nehru University)
Chunjie Zhang (University of California, Davis)

 

Wir bitten um eine Anmeldung per E-Mail: mori-ogai@hu-berlin.de

 

Programm

 

Download des Programmhefts (coming soon)

 

9:00 Uhr MEZ (16:00 Shanghai)
Begrüßung und Einführung

 

9:30 Uhr MEZ (16:30 Shanghai)
Chenxi Tang (The University of California, Berkeley): The Idea of Europe versus the Idea of China in the Eighteenth Century

 

10:30 Uhr MEZ (17:30 Shanghai)
Jinjie Liang (Universität Luxemburg): Perspektiven auf die chinesische Sprache in deutschen Reiseberichten um 1900 und 2000

 

11:30 Uhr MEZ (18:30 Shanghai)
60 Minuten Pause

 

12:30 Uhr MEZ (19:30 Shanghai)
Qunyang Lou (Universität Heidelberg) Facetten kosmopolitischer Existenz am Beispiel von Martin Buber

 

13:30 Uhr MEZ (20:30 Shanghai)
Fumi Okano (The University of Tokyo / Freie Universität Berlin): Die guten Menschen von Shimoda. Von Yuzo Yamamotos Nyonin-Aishi zu Brechts Die Judith von Shimoda

 

14:30 Uhr MEZ (21:30 Shanghai)
Carlos P. Reinelt (Universität Salzburg / Fudan University, digital): „Ich bin völlig verloren inmitten dieser seltsamen, von Kugeln durchlöcherten Stadt“ – Haruki Murakamis Verarbeitung seiner Deutschlandreise in der Kurzgeschichtentrilogie Mittsu no Doitsu Gensō (1984)

 

15:30 Uhr MEZ (22:30 Shanghai)
30 Minuten Pause

 

16:00 Uhr MEZ (23:00 Shanghai)
Jonas Teupert (National Taiwan University): Reading Between Germany and Japan: Yoko Tawada, Mori Ogai, and Heinrich von Kleist

 

17:00 Uhr MEZ (24:00 Shanghai)
Qinna Shen (Bryn Mawr College): Jiny Lan and the Art of Subversion: Chinese-German Cultures and Politics through a Feminist Lens

 

18:00 Uhr MEZ (01:00 Shanghai)
Schlussdiskussion