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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

"Hundertmal gescheitert, niemals aufgegeben"

Neue Sonderausstellung in der Mori-Ôgai-Gedenkstätte, 17. Januar bis 15. Mai 2020. Vernissage: 16. Januar, 18 Uhr

Kalligraphien von Yoshimi Shôkô zu Zeilen von Mori Ôgai


Der Titel und das Titelbild der Ausstellung - auf Japanisch 百折不回 (Hyakusetsu fukai), gehen auf eine Kalligraphie Mori Ôgais zurück, welche er, nach einem fast dreijährigen Dienst in Kokura (heute Kitakyûshû) in die Hauptstadt Tokyo zurückgekehrt, verfasste.

Von Yoshimi Shôkô stammt das Original der "Ôgai" gelesenen Schriftzeichen, die man auf der Wand des Hauses Marienstr. 32 erblickt, kurz bevor man in den Bahnhof Friedrichstraße einfährt. Das Original wird mit anderen Werken in verschiedensten kalligraphischen Stilen und Formaten in der Einzelausstellung zu sehen sein. Die Besucher sind nicht nur eingeladen, Bild und Abbild zu vergleichen, sondern sich auch auf einen ästhetischen Zugang zu Ôgais Gedankenwelt einzulassen.

Yoshimi Shôkô wurde 1945 in Hiroshima geboren. Seit ihrem siebten Lebensjahr schreibt sie mit dem Pinsel. An der Daitô Bunka Universität wurde sie Schülerin von Meister Shinzan Kamijô und erhielt mit 19 Jahren ihren ersten Kalligraphie-Preis. Auch während ihres Berufslebens als Lehrerin nahm sie regelmäßig an Wettbewerben teil, in denen sie ausgezeichnet wurde oder einen Sonderstatus erhielt.


Die heute 75jährige wird am Wochenende nach der Vernissage  zwei Workshops geben:

Sa 18. Januar, 11-15 Uhr für Anfänger (Übungen für das Bemalen eines Uchiwa-Fächers)
So 19. Januar, 11-14 Uhr für Fortgeschrittene

Um Anmeldung wird gebeten: mori-ogai-info@rz.hu-berlin.de.

 

Zur Vernissage am 16. Januar um 18 Uhr mit Kalligraphie-Performance und musikalischer Umrahmung durch Martina Kopp, Shamisen, und Lixue Lin-Siedler, Koto, wird herzlich eingeladen.