Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

14.07.2022: Gedenkfeier zu Ehren Mori Ōgais

Akademische Gedenkfeier der Humboldt-Universität zu Berlin
Aus Moris Geburtsort Tsuwano
Aus Moris Geburtsort Tsuwano (H. Salomon)

 

Im Juli 2022 jährt sich der Todestag Mori Ōgais zum hundertsten Mal. Aus diesem Anlass finden in den kommenden Monaten sowohl in Japan als auch in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Gedenkstätte möchte im Lauf dieses besonderen Jahres das vielfältige Wirken Ōgais zwischen den Regionen der Welt und den Disziplinen des Wissens thematisieren und die bemerkenswerten Spuren herausarbeiten, welche der Literat und Mediziner in der japanischen Erinnerungslandschaft hinterlassen hat. In diesem Sinne organisiert die Gedenkstätte eine Reihe von Veranstaltungen sowie eine Ausstellung.

Den Auftakt bildet die akademische Gedenkfeier an der Humboldt-Universität zu Berlin am 14. Juli. Sie soll die Verbundenheit der Humboldt-Universität mit ihrem berühmten Alumnus aus Japan zum Ausdruck bringen. Die Heilig-Geist-Kapelle liegt in der historischen Mitte Berlins – unweit von Ōgais Wohnort in den letzten Monaten seines Aufenthalts im Deutschland der 1880er Jahre.

Wir bitten um Anmeldung unter der folgenden Email-Adresse:

mori-ogai@hu-berlin.de

 

Programm

Grußworte
Christoph Schneider, Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität
Yanagi Hidenao, Botschafter von Japan in Deutschland
Henning Klöter, Geschäftsführender Direktor des IAAW
Mori Yuriko, Familie Mori

Einführung
Harald Salomon, Mori-Ōgai-Gedenkstätte

Festvortrag
Kōno Shion, Sophia-Universität Tokyo
Mori Ōgai, a Multilingual Thinker

Lesung
Studierende der Humboldt-Universität
Aus Ōgais Selbstzeugnissen

 

Kōno Shion is a Professor of Literature at the Faculty of Liberal Arts, Sophia University, Tokyo. He received his Ph.D. in Comparative Literature at Princeton University in 2003, and his dissertation discusses the fictional and non-fictional works of Mori Ōgai and Virginia Woolf.

On the works of Mori Ōgai, he has published "Mori Ōgai and the 'Literature of the World'. Reading Hyaku Monogatari through the Eyes of the Foreign Reader" (Klaus Kracht (ed.), "Ogai" — Mori Rintarō. Begegnungen mit dem japanischen "homme de lettres", Harrassowitz, 2014), "The Rhetoric of Annotation in Mori Ogai's Historical Fiction and Shiden Biographies" in The Journal of Japanese Studies (32:2, 2006).

His current areas of interest include Mori Ōgai's plurilingualism, the ideas of Japanese literature as world literature, and contemporary Japanese criticism.