Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

Stiftung "Mori-Ôgai-Gedenkfonds"


Die Stiftung wurde 1993 in deutsch-japanischer Zusammenarbeit zur Förderung der Mori-Ôgai-Gedenkstätte gegründet. Das für die Gründung der Stiftung notwendige Kapital wurde von der Schering und dem Japanischen Außenministerium zu Verfügung gestellt. Auf Initiative der japanischen Ôgai-Gesellschaft und des Japanischen Außenministeriums wurde daraufhin in Japan ein Spendenkomitee gegründet, dem namhafte Vertreter des wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Lebens Japans angehörten. Der Erlös der Spendenkampangnen 1994/95 wurde dem Stiftungsvermögen in zwei Raten zugeführt. Weitere größere Spenden aus Japan erhielt die Stiftung aus Mitteln des Sonderaustauschprogramms (SAP), von der Stadt Tokyo ("Tokyo-Fonds") und aus Mori Ôgais Geburtsort Tsuwano. 1997 konnte die Stiftung eine weitere Spende von 129 japanischen Firmen unter Federführung der Daio-Paper Corporation entgegennehmen.

Fördertätigkeit

Zweck der Stiftung ist es, mit dem Ziel der Förderung kultureller Zwecke die Forschung zur Person und zum Werk des japanischen Dichters, Übersetzers und Arztes Mori Ôgai zu unterstützen und zur Erforschung und Vermittlung der japanischen Kultur, insbesondere der Literatur, beizutragen. Die genannten Zwecke werden unmittelbar verfolgt durch die finanzielle Unterstützung der Mori-Ôgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin.

Aktivitäten

  • Ankauf der Prof. Haruo-Ochi-Nachlaßbibliothek aus Mitteln der Deutschen Klassenlotterie
  • Ausbau der Ôgai-Sammlung. Die im "Ôgai-Katalog" erfaßten Titel von Arbeiten und Übersetzungen zu Mori Ôgai in europäischen Sprachen sind als Buch oder Kopie in der Gedenkstätte einzusehen.
  • Finanzierung der Aufwendungen für die Herausgabe des wissenschaftlichen Jahrbuches der Gedenkstätte "Japonica Humboldtiana" und der "Kleinen Reihe".
  • Ringvorlesung "Grundriß der Japanologie" WS 97/98 und SS 98 mit "Übersetzergesprächen" in der Mori-Ôgai-Gedenkstätte
  • Wissenschaftliche Vorträge in der Mori-Ôgai-Gedenkstätte
  • Porträt-Fotoausstellungen von Repräsentanten des kulturellen und wissenschaftlichen Lebens in Japan bzw. Vertretern internationaler Japan-Studien
  • Finanzierung der kulturellen Arbeit der Gedenkstätte: Sonderausstellungen, regelmäßiges Kursprogramm (Kalligraphie, Ikebana, Kimono, Tee), Seminare und Workshops, Informationsmaterial
  • Verbesserung der technischen Ausstattung der Gedenkstätte
  • Einsatz von Hilfskräften für die Besucherbetreuung und die Korrespondenz

Kuratorium

Senator/in für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin, Präsident/in der Humboldt-Universität zu Berlin, Gesandte/r der Japanischen Botschaft Berlin, ein vom Gesandten der Japanischen Botschaft in Berlin für eine Amtszeit von jeweils 3 Jahren benanntes weiteres Mitglied.

Geschäftsführer

Dr. phil. Harald Salomon

Anschrift

c/o Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Seminar für Ostasienstsudien / Japanologie
Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Telefon: 030-2093 1151
Telefax: 030-2093 1153
E-Mail: harald.salomon@rz.hu-berlin.de

Sitz:
Humboldt-Universität zu Berlin
Seminar für Ostasienstudien / Japanologie
Johannisstraße 10, 10117 Berlin