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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

Reaktion der Französischen Medien auf Paris Terroristen Anschlag 13 November 2015

David Courtin

Während des Anschlags haben Twitter und Facebook eine wichtige Rolle gespielt. Beide dienten als Informationsquelle für die Pariser und damit auch für alle anderen Medien. Durch die Vielfalt der Attacken war es sehr schwer, während der Anschläge eine globale Meinung darüber zu bekommen. Twitter hat Fakten kommentiert - einfache Sätze und keine langen Kommentare. Der Überblick war leicht zu verlieren. Durch die sozialen Medien war es möglich, direkte Informationen zu bekommen. Man konnte allerdings nicht immer die Wahrheit daraus entnehmen. Einige Kommentaren, die in den sozialen Medien zirkulierten, waren nur Gerüchte.

Facebook hat einerseits dazu gedient Informationen zu geben, aber anderseits war es ein sehr gutes Mittel, um Informationen über die Überlebenden des Anschlages und damit auch Personen zu suchen, die sich an dem Abend unweit der Anschläge aufhielten. Facebook hat eine App für das Attentat erstellt, um sich als Überlebende des Attentats zu markieren.

Die nationalen Zeitungen haben die Leser während des Anschlags durch Live-Kommentare auf ihrer Webseite informiert, sehr oft waren es Journalisten, die auf Twitter Kommentare gegeben hatten.

 

Einen Tag nach dem Anschlag waren«Massacre» und «Terreur» die am meisten benutzten Ausdrücke der französischen Medien. Sie haben mit Empörung reagiert.Ein paar Tage später haben die Medien diese Attacke als Kriegserklärung interpretiert. Das Wort « Guerre » (Krieg) wurde sehr oft von den Medien verwendet.

lemonde.fr stellt jeden Tag die Geschichte und Biographie von einem Opfer des Attentats vor

 

Die politische Instrumentalisierung ließ nach den Anschlägen leider nicht lange auf sich warten (die so genannte Laxheit Europas oder Verbindung zwischen der Flüchtlingskrise und terroristischen Anschlägen).

 

 

 


 

 

 


Zum Autor:

David Courtin lebt seit vier Jahren in Berlin, zuvor hatte er in Paris im beliebten 11. Arrondissement gelebt, auf das sich die Anschläge vom 13. November 2015 konzentrierten.