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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

Prof. Dr. Baz (Jean Sebastian) Lecocq

Werdegang | Publikationen | Projekte | Betreuung von Doktoranden | A users' guide to Professor Lecocq | How to write a Project Proposal
Foto
Name
Prof. Dr. Baz (Jean Sebastian) Lecocq
Status
Prof.
E-Mail
baz.lecocq(at)hu-berlin.de
Web Adresse
https://grakov-berlin.academia.edu/BazLecocq

Einrichtung (OKZ)
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät → Institut für Asien- und Afrikawissenschaften → Geschichte Afrikas
Sitz
Invalidenstraße 118 , Raum 406
Telefon
(030) 2093-66088
Fax
(030) 2093-66007
Postanschrift
Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Lehrveranstaltungen

Sprechstunde

Bitte zögern Sie nicht einen Termin per E-Mail zu vereinbaren, in welcher Sie Ihr Anliegen detailliert erläutern. Im Anschluss daran organisieren wir eine Online-Videokonferenz.

 

Abschlussarbeitsbetreuung Bachelor und Master

Die Betreuung erfolgt im Allgemeinen im Rahmen eines Abschlusskolloquiums. Bei Interesse vereinbaren Sie bitte zunächst einen Sprechstundentermin mit mir. Richtlinien für das Exposé und Informationen zu meiner Betreuungsphilosophie finden Sie hier:

A users' guide to Prof Lecocq

How to write a Project Proposal

Optionales Material für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten
 

Arbeitsschwerpunkte

  • Transport und Reisegeschichte in, aus und nach Afrika
  • Politische und kulturelle Geschichte des (frankophonen) Westafrikas, insbesondere des Tuareg- Volkes der Sahel und der Sahara
  • Kolonisation, Dekolonisation und Nationalismus in West Afrika
  • Geschichte des Islams in Afrika, insbesondere die Transformationen in der Hadsch aus (französischsprachigem) Westafrika
  • Geschichten der Sklaverei und Post-Sklaverei in West Afrika

 

An der Universität Leiden und der Universität Amsterdam studierte ich Geschichte und Regionalwissenschaften. Hierbei spezialisierte ich mich auf die Geschichte Afrikas und der muslimischen Welt. Mich faszinieren solche menschliche, räumliche und intellektuelle Spannungen, die in der Politik, der sozialen Vernetzung und in Prozessen der Identitätsbildung (Nationalismus, Ethnizität, Religion, Rasse) und deren Darstellungen (Poesie und Liedtexten, Mediengeschichten, Oral History und Diskurs, in geringerem Maße Fotografie und Film) zum Tragen kommen. Meine Analyse wird durch eine Kombination von Diskursanalyse, Translokalität und Strukturierungstheorie geleitet. Die Ergebnisse werden dann in der Regel als detaillierte Mikrogeschichte präsentiert. Konnektivität zwischen den Details und größeren Prozessen und Strukturen ist integraler Bestandteil dieser Geschichten und kann nicht als bloßer Hintergrund betrachtet werden. In meiner Arbeit ist außerdem die Agency von zentraler Bedeutung, welche die Struktur prägt - nicht umgekehrt (denn das würde die Geschichte als menschliches Bemühen leugnen und mich jede Hoffnung auf Veränderung verlieren lassen würde).
Bisher konzentrierte sich meine Arbeit auf die zeitgenössische Geschichte der Dekolonisierung und des Nationbildung im frankophonen Westafrika und der Sahara aus der Sicht der Kel Tamasheq oder Tuareg sowie auf die Hajj-Pilgerreise von Westafrika nach Mekka und ihre verschiedenen räumlichen, politischen, sozialen, religiösen und wirtschaftlichen Dimensionen.
Aktuell beschäftige ich mich mit den sozialen, kulturellen und politischen Bedeutungen, Möglichkeiten und Einschränkungen mechanischer Verkehrsmittel (Schiffe, Züge, Autos und Flugzeuge) in den Prozessen der Globalisierung und Modernisierung auf dem afrikanischen Kontinent.