Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

Dr. Jana Tschurenev

Akademischer Werdegang | Publikationen
Foto
Name
Dr. Jana Tschurenev
E-Mail
jana.tschurenev (at) hu-berlin.de

Einrichtung (OKZ)
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät → Institut für Asien- und Afrikawissenschaften → Kulturen und Gesellschaften Südasiens
Sitz
Invalidenstraße 118 , Raum 216
Telefon
(030) 209366058
Fax
(030) 209366048
Postanschrift
Unter den Linden 6, 10099 Berlin

 

Lehrveranstaltung im Wintersemester 19/20:

Transformationen von Geschlecht und Familie in Südasien (18.-21. Jh.):

https://agnes.hu-berlin.de/lupo/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung&veranstaltung.veranstid=164709

Dr. Jana Tschurenev ist seit November 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Südasienstudien, als Elternzeitvertretung für Anandita Bajpai. Sie kommt damit als Lehrende an das Institut für Asien- und Afrikawissenschaften zurück, an dem sie selbst Geschichte Südasiens studiert hat.

Nach ihrer Promotion in Vergleichender Erziehungswissenschaft, Humboldt Universität Berlin (2009) war sie zunächst als Dozentin an der ETH Zürich im Bereich Globalgeschichte tätig. Dort koordinierte sie ein Forschungsprojekt zur Geschichte transnationaler Anti-Alkoholbewegungen und fungierte als Mitglied der Fachkommission Gender Studies an der Uni Zürich. Gleichzeitig war sie Gastdozentin an der Universität St. Gallen wo sie zum Diversity Studies Programm beitrug.

Ab 2014 war sie Teil der Projektleitung (PI) der durch die Max-Weber-Stiftung finanzierten transnationalen Forschergruppe „Bildung und Armut in Indien“ und unterrichtete am Center for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen. Es folgte ein Aufenthalt als Stipendiatin des IGK Arbeit und Lebenslauf in globalhistorischer Perspektive (re:work). Derzeit schreibt sie ihre Habilitation zum Thema „Women, Professionalism and Social Service. The Development of Early Childhood Care and Education in India, 1880s-1960s.”

Zu ihren wichtigsten Publikationen gehören die Monografie Empire, Civil Society, and the Beginnings of Colonial Education in India (2019) sowie die von ihr mit herausgegebenen Bände Biopolitik und Sittlichkeitsreform. Kampagnen gegen Alkohol, Drogen und Prostitution, 1880-1950 (2014) und A History of Alcohol and Drugs in Modern South Asia (2013).  Jana Tschurenevs Arbeitsschwerpunkte sind Bildungsgeschichte, vor allem aus kolonialhistorischer und transregionaler Perspektive, Geschlechtergeschichte sowie die Zusammenhänge von Bildung, Ungleichheit und sozialer Mobilität.