Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

Lehr- und Forschungsprofil

Seit Sommersemester 2025: Gastprofessorin für "Insulares Südostasien".

Seit dem Wintersemester 2018/19 bin ich am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Bereich Transregionale Südostasienstudien, tätig. Habilitiert habe ich mich an der Universität zu Köln im Fach Politikwissenschaft, nach meiner Promotion an der Universität Erfurt und meinem Magister-Studium (Politikwissenschaft, Psychologie und Europa- und Völkerrecht) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn.

Von 2011-2017 war ich als DAAD Long Term Guest Professor (Langzeitdozentin) am National Institute of Pakistan Studies sowie als Gastdozentin an den Nachbarinstituten School of Politics and International Relations sowie dem Centre of Excellence in Gender Studies der Quaid-i-Azam Universität in Islamabad, Pakistan, an der National University of Science and Technology (Bereich Development Studies) und der Universität Peschawar (Bereich Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen) tätig. Zuvor arbeitete ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, am Institut für Sozialwissenschaften der Stiftung Universität Hildesheim, am Institut für Ostasienwissenschaften / Politikwissenschaften der Universität Duisburg-Essen und als Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre der Universität zu Köln. In 2010/11 habe ich die Professur für Politikwissenschaft an der Stiftung Universität Hildesheim vertreten und war zuvor in 2007 HEC Gastprofessorin an der Universität des Punjab, Lahore, Pakistan, sowie in 2006 an der Universität Jaume I, Castellon, Spanien.

Als wissenschaftliche Beraterin habe ich mit politischen Stiftungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen für Workshops, Trainings, zivilgesellschaftliche Konsultationen und Action Research-Projekte in Afghanistan, Pakistan, Sri Lanka, Kambodscha, Thailand und Indonesien kooperiert. Forschungserfahrungen konnte ich transregional in Süd- und Südostasien (Afghanistan, Kambodscha, Malaysia, Thailand, Burma, Pakistan), Australien und Europa (Deutschland, Portugal) sammeln.

Aktivitäten und Fokus im Bereich Forschung und Lehre
  • regionenspezifisch besteht eine Verankerung in Europa und Asien (auch in transregional vergleichender Perspektive), insbesondere in Süd- und Südostasien mit einer Vielzahl von Forschungs- bzw. Lehraufenthalten (u.a. in Deutschland, Portugal und Spanien sowie Afghanistan, Pakistan, Burma/Myanmar, Malaysia, Thailand, Singapur, Kambodscha)
  • disziplinär verortet sind diese Cluster an der Schnittstelle von Comparative Politics & Development Studies, Friedens- und Konfliktforschung, Transformations- und Bewegungsforschung, Geschlechterforschung und politischer Soziologie mit interdisziplinären sowie inter-kontextuellen Ausrichtung

  • thematisch geht es dabei insbesondere um Fragen (1) politischer Institutionenbildung, Nation-/Staatsbildungsprozesse, Citizenship und Politikgestaltung (mit Schwerpunkt auf Interventions- und Transformationskontexten), (2) politischer Partizipation und Repräsentation, (3) zivilgesellschaftlichen Aktivismen und sozialen Bewegungen im Wandel, (4) gesellschaftspolitischer Ungleichheiten und Herausforderungen der Politikgestaltung durch diverse Formen von Displacement und Migration, sowie (5) Herausforderungen durch multiple Hegemonien und koloniale Hinterlassenschaften für (kritische) qualitative Sozialforschung und methodologische Herangehensweisen in heterogenen und volatilen Kontexten des Globalen Südens.

Aktuelle Forschungsprojekte
Weitere Aktivitäten

Editor-in-Chief: International Quarterly for Asian Studies (IQAS) (seit Dezember 2025)