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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

Wissenschaftliche Sammlung »Bestände der Mori-Ōgai-Gedenkstätte«

 

Den Kern der Sammlung bilden die Schriften des japanischen Mediziners und Literaten Mori Ōgai sowie die vorliegenden Übersetzungen in europäische Sprachen. Begleitend informieren rund 2.000 Bücher sowie zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze über Leben und Wirken Ōgais. Zu den Beständen zählen ferner visuelle Quellen, Briefe und Erstausgaben der Werke sowie eine Vielfalt von Archivalien, welche Einblicke in die Geschichte der Mori-Ōgai-Gedenkstätte seit den Anfängen im Jahr 1984 und in ihre Beziehungen zu Einrichtungen und Personen des kulturellen Lebens in Japan ermöglichen.

Während die visuellen Quellen in die Dauerausstellung integriert sind, findet sich ein großer Teil der Literatur frei zugänglich in der Präsenzbibliothek. Hier können Besucherinnen und Besucher Ōgais Schriften erkunden und sich vertieft über sein Leben im zeithistorischen Kontext informieren. Über ein »digitales Fenster« ist zudem ein wachsender Teil der Archivalien zur Geschichte der Gedenkstätte – darunter Presseberichte, Werbematerialien und Gästebücher – einsehbar. 

Für die Umsetzung des Konzepts der Gedenkstätte, das Forschung und Bildungsarbeit verbindet, erfüllt die Sammlung wichtige Funktionen. Sie ermöglicht unter anderem

  • forschungsbasierte Inhalte für die Dauerausstellung
  • eigenständige Bildungserfahrungen der Besucher*innen
  • die Durchführung des Forschungsprojekts digitales ↗ Ōgai Portal
  • Erfahrungen Studierender im Bereich Forschendes Lernen
  • die Realisierung von Projekten und Ausstellungen zu »Ōgais Zeit«

Der Ausbau der Sammlung sowie die bibliographische Erschließung und die Digitalisierung der Archivalien erfolgen kontinuierlich. Sie können die Arbeiten durch eine Spende an die ↗ Stiftung »Mori-Ōgai-Gedenkfonds« unterstützen.

 

Abbildung: Referenz-Edition der Werke (Iwanami Shoten 1971–75, insgesamt 38 Bde. Foto: MOG)